DFB-Pokal: Hamburg – Köln 2:1

Am Dienstag, den 03.12.2013 stand um 19:00 Uhr das DFB-Pokal-Achtelfinale beim Hamburger SV im Terminkalender. Nachdem wir vier Tage zuvor bereits beim FC Sankt Pauli mit einem 3:0 die Tabellenspitze der 2. Liga zurückerobern konnten, war heute nun ein Bonusspiel angesagt. Alleine die Zusatzeinnahmen von einer Millionen Euro für das Viertelfinale sind schon Ansporn genug – von dem Traum von Berlin mal ganz zu schweigen.pokalhsv
Da von unserer Gruppe einige Mitglieder in Hamburg verblieben waren, machten sich heute nur zwei Autobesatzungen auf den Weg von NRW in die Hansestadt. Captain Hook und meine Wenigkeit starteten aus Kiel, da wir dort noch einen Kollegen besuchten und am Montagabend den „Länderpunkt Dänemark“ eintüteten.
Wir trafen uns mit den anderen Auto- und Busbesatzungen auf dem Parkplatz, der optimaler Weise direkt an der Autobahnauffahrt lag. Bei kaltem und nebeligem Wetter liefen wir gemeinsam zum Stadion, wo an den Eingängen die letzten Kannen geleert wurden. Die „Sektion Bierbauch“ konnte sich an vier Gratismenüs „Pommes-Schranke“ in der nahegelegenen Stadionpinte erfreuen.
Das Volksparkstadion war heute mit 57.000 Zuschauern ausverkauft. Dank der tollen Kartenpreispolitik des HSV (Stichwort: Topspielzuschlag) profitierten die heutigen Besucher von den „normalen“ Kartenpreisen. Schon komisch das plötzlich die Hütte voll ist, was?
Gegenüber dem Spiel beim FC Sankt Pauli rotierten beim FC Matuschyk und Peszko für Ujah und Halfar in die Startelf. Der FC fand auch gleich gut ins Spiel, wenngleich Calhanoglu für den HSV die erste Chance hatte (19.). Gerade als sich der FC mit wirklich guten Möglichkeiten (27., 28., 32. Minute) im Spiel angekommen sah, fiel aus heiterem Himmel das 0:1 kurz vor der Pause. Maximilian Beister hatte per Volleyabnahme aus 18 Metern eine Flanke von Marcel Jansen verwertet. Traurig genug, dass wir den Treffer wohl nochmal zur Auswahl zum Tor des Jahres sehen werden.
Der FC wirkte nun desillusioniert. Auch die Halbzeitpause änderte nichts daran. Arslan und Lassogga hätten das Spiel bereits in der 50., bzw. 52. Minute zugunsten des HSV entscheiden müssen. So kam der FC mindestens genau so überraschend zum Ausgleich. In der 54. Minute hatte Matuschyk den Ball erobert und direkt abgeschlossen. Einer der lautesten Torpogos der Hinrunde konnte im Anschluss zelebriert werden. Hätte in unmittelbarem Anschluss Patrick Helmes seinen 18-Meter-Freistoß nicht an die Latte gehämmert, sondern ins Tor, – die Hütte wäre wohl auseinander geflogen.
So stieg die Spannung bis in die Schlussphase. Viele Besucher hatten sich bereits auf die Verlängerung eingestellt, ehe der eingewechselte Ilicevic fünf Minuten vor dem Ende das glückliche 2:1 für die Hansestädter besorgte. Eine ganz bittere Pille.
Ein Weiterkommen im Pokal, sowie die Herbstmeisterschaft wären eine sensationelle Halbzeitbilanz gewesen. So heißt es, am Samstag gegen den FSV Frankfurt die Herbstmeisterschaft mit einem Heimsieg klar zu machen und die Voraussetzungen für ein glückliches Weihnachten zu schaffen.

Come on FC
pannemann

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