18.Spieltag: Köln – Dresden 3:1

Am heutigen Freitag, den 13.12. hat sich die DFL etwas ganz pfiffiges einfallen lassen und in Köln-Müngersdorf zum Krawallderby geladen. Nachdem die Terroristen aus der Elbmetropole bereits in der Woche zuvor die Stadt Bielefeld in Schutt und Asche gelegt hatten, rüstete sich nun unsere Stadt gegen den brandschatzenden Sachsenmob. Auf Anraten der heimischen Boulevardpresse wurden die Stadtmauern nochmals verstärkt und das Verteidigungsministerium informiert, da man anlässlich der Feierlichkeiten zum 13.12. eine noch nie dagewesene neue Dimension der Gewalt befürchtete.sgdd1
Ohne Glasflaschen in den Bahnen und mit alkoholfreiem Bier im und um das Stadion herum sollte zur weiteren Sicherheit der Besucher beitragen. Alleine der Gedanke daran schürt schon Hass genug und sollte jeden ermutigen, diese Repressionen zu umgehen. Es ist schließlich Wochenende. Und nach einer anstrengenden Arbeitswoche wird man sich jawohl nochmal ein Bierchen genehmigen dürfen.
Wer es dann bis zum Anstoß zwischen dem Feierabend und Weihnachtsverkehr ins Stadion geschafft hat, konnte beim FC eine Veränderung feststellen. Für den grippeerkrankten Marcel Risse spielte Daniel Halfar auf der Außenposition. Schon ein ziemlicher Luxus, wenn man solche Spieler mal eben eins-zu-eins ersetzen kann.
Der FC begann vor 45.000 Zuschauern gewohnt druckvoll. Die erste Freistoßchance durch Helmes konnte Keeper Kirsten noch entschärfen. In der 14. Minute war dieser jedoch Chancenlos. Nach einer Flanke von Miso Brecko schloss Patrick Helmes per Volleyabnahme sehenswert zum 1:0 für den FC ab. Endlich das erste Heimspieltor für den Siegener, der in den letzten Spielen so oft an Pfosten und Lattentreffern gescheitert war.
In der 25. Minute steckte Yannick Gerhardt geschickt auf den startenden Helmes durch. Dieser ließ Kirsten erneut keine Chance und erhöhte auf 2:0. Im Gegenzug rettete Timo Horn sensationell gegen den Dresdner Kempe und brachte so die Führung mit in die Kabine.
Im zweiten Durchgang änderte sich wenig. Die Gäste waren zwar bemüht, aber der FC spielte zielstrebiger und effektiver. So konnte Miso Brecko aus 24 Metern unbedrängt abziehen und erzielte das 3:0. Der nun vor der Südtribüne agierende Dresdner Keeper Kirsten bekam nun das visuelle und verbale Echo für seine Aktionen gegen Roman Golobart aus dem Hinspiel. Dass er zudem der Sohn vom „Schwatten“ von der anderen Rheinseite ist, machte die Sache für ihn nicht unbedingt besser. Immerhin konnte er sich kurze Zeit später am Anschlusstreffer durch Aoudia erfreuen, der unter freundlicher Mithilfe Jonas „the machine“ Hector eingeleitet wurde. In der Schlussphase gab es jeweils noch einen Aluminiumtreffer durch Kempe und Bröker, ehe der erstmals gut pfeifende Schiri Gagelmann das Spiel beendete.
Mit nun 36 Punkten aus 18 Spielen weist der FC eine wunderbare Bilanz auf. Versüßt wurde das Wochenende noch mit den Niederlagen von Kaiserslautern und der SpVgg Greuther Fürth. So steht der FC als Wintermeister fest und ist bestens gerüstet für den weihnachtlichen Showdown bei Fortuna Düsseldorf.
Achso: Krawalle, Tote und/oder Verletzte gab es am heutigen Tag nicht. Schon komisch oder? Da scheint das Sicherheitskonzept ja gegriffen zu haben. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die Chance dazu bietet sich schon am kommenden Wochenende in der Landeshauptstadt.

Frohes Fest
pannemann

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