17.Spieltag: Schalke – Köln 3:0

Nach durchzechter Nacht ging es am 4. Adventwochenende in aller Frühe zum letzten Auswärtsspiel des Jahres 2010 nach Gelsenkirchen. Trotz schlechter Witterungsbedingungen fuhren die Bahnen ohne größere Verspätungen, so dass wir über Dortmund und Essen früh den Gelsenkirchener Hauptbahnhof erreichten. Nachdem alle Nachzügler angekommen waren und wir uns mit Flüssignahrung versorgt hatten, ging es wie üblichen mit Bussen zur Gelsenkirchener Stadtrundfahrt Richtung Arena.
Das Spiel begann ganz ordentlich, auch ohne die verletzten Poldi und Nova sah man hier eine Chance zu punkten. Dies änderte sich aber schon nach einer guten halben Stunde. Schorch spielte ohne große Bedrängnis den Ball auf Rakitic der Rauls ersten Treffer vorbereitete. Mit diesem 1:0 ging es in die Kabine und es zeichnete sich bereits die nächste Niederlage ab, da der FC zu wenig für die Offensive tat. Nach fünf gespielten Minuten in Durchgang zwei schepperte es dann das zweite mal im Kölner Kasten und kurz vor Schluss besiegelte Raúl González Blanco mit seinem dritten Treffer die 10. Niederlage der laufenden Saison.
Nach dem Spiel ging es schnell zum Hauptbahnhof, da im beschaulichen Wellendorf noch die jährliche Weihnachtsfeier auf uns wartete. Mit reichlich Freibier wurde die 1.Klasse des Regionalexpress Richtung Hamm bezogen. Pöbelndes Schalker Kuttenvolk und mein früherer Religionslehrer, der kopfschüttelnderweise unser nicht so christliches Verhalten kommentierte, versüßten uns die Fahrt. Da in Hamm schon wieder absolute Biernot herrschte, wurde beim kurzen Aufenthalt der Ihr Platz ganz nach dem Motto „all-you-can-carry“ geleert. Ende vom Lied war, dass wir für die restliche einstündige Fahrt nun gute 30 halbe Liter vernichten mussten. Im weiteren Verlauf der lustigen Rückfahrt wurden wir über die Verpflichtung Volker Finkes als neuer Sportdirektor informiert, was aufgrund der Tatsache, dass dieser sein Amt erst zum 01.02.2011 antritt, zunächst mit allgemeiner Verärgerung aufgenommen wurde.
Mit leider nur neun Leuten (inklusive Suffböcke-Verstärkung) erreichten wir das verschneite Wellendorf und machten uns zu Fuß auf den Weg zur Partylocation. Jazz hatte bereits das Fass angeschlossen, leider aber auch den halben Bulettenvorrat vernichtet. Dafür konnte die Käselauchsuppe mehr als überzeugen, ehe es wieder radikal ans Glas ging. Borsti erwies sich als besonders guter Gastgeber, forderte er doch die später dazugestoßenen Damen minütig auf, doch endlich mal ihre Brüste zu zeigen. Leider waren diese Überredungskünste nicht von Erfolg gekrönt. Für mich endete der Abend suffbedingt schon etwas eher, die anderen zauberten aber Gerüchten zufolge noch bis vier Uhr, ehe das Fass nichts mehr her gab. Nach ausgiebigen Frühstück wollten wir Sonntag morgen bereits früh die Heimfahrt antreten. Der starke Schneefall und die Tatsache das man mit vier Leuten im Kofferraum nicht unbedingt einen steilen Berg erklimmt bekommt, erschwerten das Vorhaben ein wenig. In bester „A-Team“ Manier wurde dann angeschoben und sich während der Fahrt mit allen vier Leuten wieder in den Kofferraum gestapelt – kurioses Bild für die dahinter fahrenden Autos. Am Bahnhof angekommen ging eine einseitige Schneeballschlacht gegen Osnabrück dann klar an uns und gerade in Lennart kam das Kind wieder zum Vorschein, ganz zum Leidwesen von Coersi, der einen Satz in den Schnee machte. Nach sinnloser Verspätung der Bahn trennten sich unsere Wege dann nach und nach.

In diesem Sinne: Dicke Titten, Kartoffelsalat!!!

Mendez

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