18.Spieltag: Köln – Wolfsburg 3:1

Herzlich Willkommen im Jahr 2020. Nach einer kurzen, vierwöchigen Winterpause und einem Trainingslager im spanischen Benidorm, sollte mit dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg an die kleine Erfolgsserie aus dem Jahr 2019 angeschlossen werden. Denn in den nächsten Wochen folgen mit Dortmund, Mönchengladbach und Bayern München drei Teams aus den top vier der Liga. Dass auch die Gäste aus der Autostadt keine einfache Aufgabe darstellen, zeigt sich alleine schon an den bisherigen 18 Gegentoren. Keine Mannschaft kassierte ligaweit weniger.

Wir trafen uns heute bereits zur Mittagszeit auf ein paar Kölsch, ehe es an diesem sonnigen Winternachmittag ins Müngersdorfer Stadion ging. „Never change a winning team“, war wohl auch heute der Entschluss von Markus Gisdol nach den Eindrücken aus der Wintervorbereitung. Einzig Neuzugang Marc Uth erhielt den Vorzug in der Startelf gegenüber Dominick Drexler.

Wie schon in den drei siegreichen Spielen zuvor, hatten der FC in dieser ersten Hälfte das nötige Glück auf seiner Seite. Denn bereits nach drei Minuten hätte es 3:0 für die Gäste stehen können. Aber alle drei Hochkaräter (Weghorst 1./ Brekalo 2./ Weghorst 3.) wurden vergeben, bzw. vom starken Timo Horn entschärft.

Im Anschluss spielte sich der FC ein wenig frei und ging durch den ersten Torschuss in Führung. Einen Uth-Freistoß beförderte Jhon Cordoba per Kopf in die Maschen (23.). Die Führung gab dem FC nun Sicherheit und noch vor der Pause sorgte erneut Jhon Cordoba für das 2:0 (45.). Vorausgegangen war dem Treffer ein Ballgewinn im Gegenpressing, tief in der Wolfsburger Spielhälfte.

Der zweite Durchgang startete mit guten Abschlüssen auf beiden Seiten (Brooks 48./ Hector 50./ Schlager 53./58.). Den vermeintlich vorentscheidenden Treffer erzielte aber wiederum der FC. Eine Uth-Ecke wurde von Czichos auf den zweiten Pfosten verlängert, wo Jonas Hector völlig freistehend einköpfen konnte (62.). Nur vier Minuten später erzielte Steffen allerdings den Anschlusstreffer für den VfL (66.). Die Gäste machten weiter Druck und es wurde glücklicherweise nicht noch kribbeliger, da Timo Horn einen Arnold-Freistoß gerade so um den Pfosten lenkte (82.).

Aktuell liegt das Momentum wirklich auf der Seite unseres FC’s. Es war nun tatsächlich schon der vierte Bundesligasieg in Serie. Das gab es zuletzt unter Ewald Lienen im Jahr 2000.

Mit dem Blick auf die Tabelle ist es eine schöne Momentaufnahme. Eine große Portion Demut und weiterhin viel harte Arbeit müssen in den nächsten Wochen dennoch fest im Fokus stehen. Denn a) haben es die kommenden Gegner in sich und b) wird der Druck der anderen Kellerkinder auf den FC nicht nach lassen.

In Dortmund haben wir am Freitag nichts zu verlieren. Dementsprechend sollten wir uns gemeinsam so teuer wie möglich verkaufen, und am Ende mal schauen was dabei herauskommt.

Come on FC

pannemann